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Produktbilder für Kaufland.de: Was gilt und wie geht es ohne Studio?

Kaufland verlangt klare Produktbilder ohne störende Zusätze auf weißem Grund. So setzt du die Vorgaben ohne Fotostudio um.

Beim Einstellen von Artikeln auf Kaufland.de werden Bilddateien oft abgelehnt, weil sie nicht den Richtlinien des Marktplatzes entsprechen. Viele Händler stehen vor dem Problem, dass vorhandene Fotos aus dem eigenen Shop dekorative Hintergründe, Texte oder Wasserzeichen enthalten. Wer dann kein Fotostudio und keine Zeit für manuelle Bildbearbeitung hat, muss die Galerie für den Marktplatz von Grund auf neu aufbauen.

Was Kaufland für das Hauptbild vorschreibt

Das erste Bild eines Angebots entscheidet darüber, ob ein Artikel in den Suchergebnissen zugelassen wird. Kaufland verlangt für dieses Hauptbild eine sachliche Darstellung der Ware. Der Hintergrund muss weiß oder neutral gehalten sein, damit das Produkt klar zu erkennen ist und das Layout des Katalogs einheitlich bleibt. Schatten sind in der Regel nur zulässig, wenn sie dezent wirken und die Konturen der Ware nicht verfälschen.

Zudem dürfen auf dem Titelbild keine störenden Zusätze zu sehen sein. Dazu gehören Wasserzeichen, Händlerlogos, Rahmen, Siegel oder werbliche Texte wie Hinweise auf Lieferzeiten und Garantien. Auch Zubehör, das nicht zum eigentlichen Lieferumfang gehört, darf auf dem Hauptbild nicht abgebildet werden. Weil sich die genauen technischen Vorgaben wie empfohlene Seitenverhältnisse, Mindestkantenlängen und Dateiformate im Laufe der Zeit ändern können, lohnt sich vor dem Hochladen immer ein direkter Blick in die aktuellen Händler-Richtlinien im Kaufland-Portal.

Zusatzbilder für Kontext und Anwendung nutzen

Neben dem freigestellten Titelbild erlaubt Kaufland weitere Produktbilder in der Galerie. An dieser Stelle können Händler das Produkt in seiner tatsächlichen Umgebung zeigen. Während das erste Bild die Beschaffenheit und den Lieferumfang dokumentiert, helfen die nachfolgenden Bilder dabei, Maße, Details und die konkrete Handhabung verständlich zu machen.

Für diese weiteren Plätze eignen sich verschiedene Darstellungsformen:

* Detailaufnahmen von Materialien, Verschlüssen, Nähten oder Anschlüssen * Bilder, die das Produkt in einer passenden Umgebung wie Küche, Werkstatt oder Wohnraum zeigen * Ansichten mit Modellen oder Gegenständen, die die reale Größe veranschaulichen * Infografiken, die technische Eigenschaften oder Bestandteile sachlich erklären

Auch bei den Zusatzbildern gilt, dass rein werbliche Einblendungen ohne Mehrwert unerwünscht sind. Der Fokus bleibt auf dem Produkt und dessen Nutzen im Alltag.

Typische Fehler bei der Vorbereitung von Marktplatz-Bildern

Ein häufiger Fehler entsteht bei der Wiederverwendung von Bildmaterial, das ursprünglich für soziale Medien oder den eigenen Onlineshop erstellt wurde. Auf Plattformen wie Amazon, Kaufland, Otto oder eBay gelten strengere Regeln für die Produktdarstellung als auf Plattformen wie Etsy oder im eigenen Shop. Ein Bild mit buntem Hintergrund oder stimmungsvoller Dekoration wird als Hauptbild bei Kaufland nicht akzeptiert.

Ein weiteres Problem sind unsaubere Freistellungen. Wer versucht, ein Produkt mit einfachen Werkzeugen schnell auszuschneiden, erzeugt oft ausgefranste Kanten oder sichtbare Farbsäume vom ursprünglichen Hintergrund. Helle Gegenstände vor hellem Hintergrund verlieren ohne saubere Kantenführung ihre Kontur. Auch stark komprimierte Bilder, die zwar schnell laden, aber Artefakte aufweisen, wirken sich negativ auf die Prüfung durch den Marktplatz aus.

Freisteller und Milieubilder aus einem einzigen Foto erstellen

Um den Vorgaben zu entsprechen, muss man nicht für jedes Produkt ein komplettes Studio-Set mit Scheinwerfern und Hohlkehle aufbauen. Für ein verwertbares Ausgangsbild reicht in der Praxis ein scharfes, gut ausgeleuchtetes Foto, das beispielsweise mit einem aktuellen Smartphone bei Tageslicht aufgenommen wurde. Wichtig ist dabei lediglich, dass das gesamte Produkt sichtbar ist und keine Bereiche durch harte Schlagschatten verdeckt werden.

Aus dieser einen Aufnahme lassen sich die benötigten Bildtypen anschließend digital ableiten. LEKA Studio trennt das Produkt im ersten Schritt vom ursprünglichen Hintergrund und setzt es auf eine reine, weiße Fläche, passend für das Hauptbild. Aus demselben Ausgangsfoto können im nächsten Schritt passende Umgebungsszenen erzeugt werden, die das Produkt in einem realistischen Raum platzieren. Das System bietet die Möglichkeit, die fertigen Ergebnisse direkt im passenden Format für Kaufland zu exportieren, sodass keine nachträgliche Anpassung der Bildabmessungen nötig ist.

Für die Erstellung stehen verschiedene Optionen bereit. Ein Hauptbild in AI Express kostet 0,25 € pro Bild, eine Lifestyle-Szene in AI Express liegt bei 0,67 € pro Bild und eine Infografik bei 0,42 € pro Bild. Wer eine manuelle Vorprüfung und Gegenprüfung jedes Motivs wünscht, nutzt AI Premium für 1,38 € pro Bild. Für Händler mit schwankendem Bedarf gibt es Guthabenpakete, die 36 Monate lang gültig sind: 500 Credits für 5,95 €, 1000 Credits für 11,90 €, 2000 Credits für 23,80 € und 5000 Credits für 59,50 €. Wer regelmäßig einstellt, kann monatliche Abos wählen, die von 500 Credits für 5,35 € bis 10000 Credits für 89,00 € reichen. Bei mehreren Bildern je Auftrag greift ein Mengenrabatt ab fünf Bildern von 5 %, der ab 50 Bildern bis auf 20 % ansteigt. Alle genannten Beträge verstehen sich inklusive 19 % Umsatzsteuer.

Die nächsten Schritte für dein Angebot

Prüfe zunächst dein bestehendes Bildmaterial anhand der Kriterien von Kaufland. Sortiere Bilder aus, die Wasserzeichen, Rahmen oder bunte Hintergründe als Hauptbild nutzen, und lege fest, welche Detailansichten fehlen. Anschließend erstellst du ein sauberes Ausgangsfoto des Artikels und erzeugst den Freisteller für den Katalog sowie zwei bis drei Anwendungsszenen für die Galerie.

Weitere Informationen zur Bildanpassung und zu den Exportfunktionen gibt es direkt bei LEKA STUDIO.

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